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  • 1.0 Schule und  das Lernen lernen  - Warnke Training
  • 2.0 Sensomotorisch-perzeptive Behandlung
  • 3.0 Neurophysiologische Behandlung/Hirnleistungstraining
  • 4.0 Psychisch-funktionelle Behandlung
  • 5.0 Trainings im lebenspraktischen Bereich (ADL):
  • 6.0 Motorisch - funktionelle Behandlung
  • 7.0 Biofeedback
  • 8.0 Neurofeedback



1.0 Schule und das Lernen lernen - Warnke Training

(siehe Unten und Verknüpfung)


2.0 Sensomotorisch-perzeptive Behandlung

Eine ergotherotherapeutische sensomotorisch/perzeptive Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der sensorischen und der perzeptiven Funktionen und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen. Sie ist ein komplexes Behandlungsverfahren mit häufig mehreren Therapiezielen und kann als  Einzel- oder Gruppentherapie erbracht werden.

Behandlungsdauer 45-60 Minuten


3.0 Neurophysiologische Behandlung/Hirnleistungstraining

Diese Form der Behandlung dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der neurophysiologischen Hirnfunktionen, insbesondere der kognitiven Störungen und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.In der Einzelbehandlung wird jedes Leistungsdefizit so spezifisch wie möglich trainiert, d.h. ohne andere und/oder komplexe Hirnleistungen zu beanspruchen.In der Gruppenbehandlung (3-5 Patienten) werden komplexe, kognitive Störungen unter gruppendynamischen Aspekten therapiert.

Behandlungsdauer 30-45 Minuten     In der Gruppentherapie 45-60 Minuten


4.0 Psychisch-funktionelle Behandlung

Sie dient der gezieltenTherapie krankheitsbedingter Störungen der psychosozialen Funktionen und den daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.Sie kann als Einzel-oder Gruppentherapie erbracht werden.Unter der Voraussetzung für eine Gruppenfähigkeit kommt eine Gruppenbehandlung infrage.Insbesondere, wenn die individuelle Problematik des Patienten die Nutzung von gruppendynamischen Prozessen und stützenden Funktionen der Gruppe erfordert.

Behandlungsdauer 60-75 Minuten        In der Gruppentherapie 90-120 Minuten



5.0 Trainings im lebenspraktischen Bereich (ADL):

Die größtmögliche Selbständigkeit im täglichen Leben zu erreichen - dies ist das Ziel der Ergotherapie. Wir behandeln sowohl stationäre als auch ambulante Patienten aller Altersgruppen in Einzel- und Gruppentherapie. Fragen Sie, wir stehen Ihnen gern zur Verfügung.


6.0 Motorisch - funktionelle Behandlung

Sie dient der gezielten Therapie krankheitsbedingter Störungen der motorischen Funktion und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen

Behandlungsdauer 30-45 Minuten

Spezielle Therapien :

Handtherapie:

  • Schienenversorgungen, Herstellung von Schienen aus thermoplatischem Material
  • Beratungen und Trainings zum Gelenkschutz
  • Thermotherapien
  • Präventionsbehandlungen
  • Behandlungen auf neurophysiologischer und neuropsychologischer Grundlage
  • Manuelle -Handtherapie
  • Hilfsmittelberatungen, -Herstellungen und -Anpassungen


1.0 Schule und das Lernen lernen -  Warnke Training

Das Warnke®-Verfahren hilft  Kindern und Erwachsenen, die infolge zentraler Hörprobleme keine altersgerechte Sprachentwicklung zeigen. Durch intensive Zusammenarbeit mit namhaften Einrichtungen und Wissenschaftlern konnte das Warnke®-Verfahren durch qualifizierte Studien untermauert werden.

Das Trainingsverfahren:

Das schwerpunktmäßig zunächst in der häuslichen Sphäre, inzwischen aber weitgehend auch schon in den Praxen von Ärzten, Ergotherapeuten, Logopäden, Sprachheiltherapeuten und Legasthenietherapeuten eingesetzte Trainingsverfahren besteht - mit der Zielsetzung einer Verbesserung vor allem der Ordnungsschwelle und der Wahrnehmungs-Trennschärfe - aus zwei prinzipiell auch getrennt einsetzbaren, vorzugsweise aber zu kombinierenden Einzelabläufen: 

Ordnungsschwellen-Training

Da die Ordnungsschwelle nach jüngsten Erkenntnissen7sicher eine wichtige Voraussetzung in der zentralen Hörverarbeitung für eine einwandfreie Wahrnehmungs-Trennschärfe ist, bedarf es dazu eines eigens dafür entwickelten Gerätes. Das Trainieren der Ordnungsschwelle geht von der patentierten Lehre aus, durch einen Synergie-Effekt zwischen der zentralen Seh- und Hörverarbeitung die zumeist schnellere visuelle Ordnungsschwelle der betroffenen Kinder zur Beschleunigung ihrer langsameren auditiven Ordnungsschwelle zu benutzen. Der zuvor schon erwähnte Brain-Boy® arbeitet anfänglich in gleicher Weise wie bei der oben kurz erwähnten Messung der Ordnungsschwelle: Zunächst wird die auditive Ordnungsschwelle mit Hilfe von zwei aufeinanderfolgenden Klicks festgestellt, dann die visuelle mit zwei aufeinanderfolgenden Lichtblitzen. Beim eigentlichen Training wird die auditive Ordnungsschwelle mit Hilfe der visuellen verbessert: Das Gerät wird in eine neue Stellung VISUELL+AUDITIV umgeschaltet. Dabei nimmt das Kind den auditiven Sinnesreiz, also die beiden Klicks, absolut synchron mit dem visuellen Sinnesreiz wahr, also dem Aufleuchten der beiden Leuchtdioden. Bei vier zutreffenden Reaktionen verkürzt sich der Abstand zwischen den Reizen um 10 Millisekunden und verlängert sich bei einer falschen Reaktion um denselben Betrag. Das Erfreuliche und Überraschende:

Bei regelmäßigem Einsatz dieser gleichzeitigen auditiv-visuellen Übung erzielten die meisten bisherigen Benutzer des Brain-Boy® im Verlauf schon weniger Wochen deutlich bessere Werte sowohl ihrer auditiven als auch ihrer visuellen Ordnungsschwellen im Vergleich zu den ur-sprünglichen Messungen. Um diese Verkürzung aufrechtzuerhalten, muß natürlich für eine gewisse Zeit stetig weitertrainiert werden. Der Brain-Boy® ist etwa handtellergroß, arbeitet mit einer 9-Volt-Batterie für mehrere Monate und läßt sich selbst von Vorschulkindern schon leicht bedienen.

Training der Hemisphären-Koordination

Bei diesem Teil des Trainings wird von der begründeten Annahme ausgegangen, daß die Beeinträchtigung der zentralen Hörverarbeitung schwerpunktmäßig in der unzureichenden Koordination der beiden Hirnhemisphären begründet liegt. Ansatzpunkte dafür gibt es in einigen Untersuchungen 10, des oben bereits erwähnten amerikanischen Wissenschaftlers Prof. Peter H. Wolff. Deshalb werden in mehreren aufeinander aufbauenden Stufen mit wochenweiser Steigerung des Schwierigkeitsgrades verschiedene Übungen zum Mithören, Mitsingen und Mitsprechen angeboten. Das Charakteristische an diesem patentrechtlich geschützten Verfahren ist das stetige Hin- und Herwandern der über Kopfhörer angebotenen Lieder und Texte zwischen den beiden Ohren des trainierenden Kindes.

Im einzelnen hört das Kind über Kopfhörer zunächst über ein spezielles Gerät von einem CD-Spieler kommende Sing- bzw. Sprechtexte, beispielsweise die eigens dafür in Kunstkopf-Stereo-fonie aufgezeichneten Hifino-Geschichten, die also mit Hilfe des Gerätes in einem bestimmten zeitlichen Rhythmus zwischen seinen beiden Ohren hin- und herpendeln. Sobald das Kind dazu in der Lage ist, soll es diese Texte auch in ein Mikrofon mitsingen bzw. mitsprechen oder nachsprechen, wobei seine eigene Stimme ebenfalls - und zwar gegenläufig zur Modellstimme von der CD zwischen seinen beiden Ohren hin- und herpendelt: Wenn also die Modellstimme beispielsweise gerade von rechts kommt, hört das Kind seine eigene Stimme von links; während die Modellstimme nach links überwechselt, kommt ihm die eigene Stimme von links nach rechts entgegen. So werden ständig bestehende neuronale Verknüpfungen verstärkt und neue Verknüpfungen geschaffen. Dieser Teil des Trainings wird von den zahlreichen bisher damit bereits arbeitenden Kindern und teilweise auch Erwachsenen so bewertet, daß sie dadurch eine ganz neue Beziehung zur Sprache und mehr Sicherheit im Umgang mit ihrer eigenen Sprache gefunden haben. Eine Umfrage bei 50 Familien nach sechsmonatigem Training ergab bereits Verbesserungen der Leseleistungen bei 94% der Trainierenden und Verbesserungen der Rechtschreibleistungen bei 86% der Trainierenden. 

Einsatzmöglichkeiten in der häuslichen Sphäre und in der Therapiepraxis

Die beiden oben beschriebenen Trainingsverfahren sind ursprünglich mit der Zielsetzung entstanden, in der häuslichen Sphäre eine bestehende und fortzuführende Betreuung durch Logopäden, Sprachheiltherapeuten, Legasthenietherapeuten und vergleichbare Berufe flankierend zu unterstützen. Inzwischen aber sind bereits zahlreiche Angehörige dieser Berufsgruppen dazu übergegangen, auch in ihre Therapien bestimmte Elemente aus den vorstehend geschilderten Methoden einzubeziehen. Da die vollständige Beschreibung dieser Möglichkeiten den Rahmen dieses grundsätzlichen Beitrages sprengen würde, seien abschließend hier nur einige dieser Möglichkeiten stichwortartig vorgestellt:

Für Vorschulkinder und Erstkläßler, die noch nicht lesen können, wird eine in Kunstkopfstereofonie aufgezeichnete CD mit 36 Kinderliedern im Ambitus von Fünf- bis Siebenjährigen verwendet, bei denen die trainierenden Kinder mitsingen. - Übungsdiktate werden über Kopfhörer angesagt, wobei natürlich die Stimme der Therapeutin zwischen den beiden Ohren des Kindes hin- und herwandert, während gleichzeitig eine dosierbare räumliche Störgeräuscheinblendung die Figur-Grund-Wahrnehmung des Kindes schult. - So entstandene Diktate werden durch Schüler und Therapeutin über zwei Mikrofone synchron „nachgelesen", wobei die Therapeutin bei einem Fehler nur kurz innehält, um dem Schüler die Chance zum eigenständigen Erkennen des Fehlers zu geben. - Lautsprachliche Arbeit wird durch „Synchronsprechen" von Therapeut und Kind motivierender und effizienter. - Weitere Informationen über die erwähnten Diagnose- und Trainingsausrüstungen sowie über zweitägige Fortbildungsseminare auf diesem Gebiet können Sie direkt vom Verfasser abfordern.


7.0 Biofeedback 

Biofeedback ist ein international etabliertes Verfahren, welches es möglich macht, die Rückmeldung (Feedback) normalerweise unbewusst ablaufender psycho-physiologischer Prozesse so aufzubereiten, dass der Patient seine Körper-vorgänge erkennen und somit willentlich beeinflussen kann. Nach dem Prinzip der „Operanten Konditionierung“ (Lernen durch Erfolg) werden die erwünschten Frequenzen spielerisch belohnt. Diese Methode ist eine attraktive Alternative bzw. Ergänzung zu den traditionellen medikamentösen Behandlungsformen.

8.0 Neurofeedback 

Neurofeedback (EEG-Biofeedback) ist eine computergestützte, wissenschaftlich anerkannte Therapiemethode zur Verbesserung der zentralen Leistungen des Gehirns. Hier wird die Hirnaktivität gemessen und in Form einer Bildschirmanimation oder eines Computerspieles zurückgemeldet. Durch auditive und visuelle „Belohnungen“ lernt der Patient, negative Verhaltensmuster abzubauen und durch positive zu ersetzen. Im Gegensatz zu herkömmlichen mentalen oder medikamentösen Therapiemethoden ermöglicht Neurofeedback eine Hemmung bzw. Verstärkung gezielt in den Bereichen des Gehirns, in denen es erwünscht ist.